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Beerletics – FFC Top 10 Team 2018

Beerletics ist ein alkoholfreies Proteinbier, das die Regeneration des Körpers nach dem Sport fördert und gleichzeitig gut schmeckt.

Klassische Hobby- und Freizeitsportler – vom Fitnessstudio-Besucher über den Läufer bis hin zum Radfahrer – erhalten durch Beerletics die nach dem Training nötige Portion Eiweiß mit einer extra Portion Geselligkeit.

Der Rudolf Sallinger Fonds führte mit Mitgründer Patrick Fras ein Interview, in dem es um die Weiterentwicklungen, Ziele und Zukunft des ehemaligen Top 10 Finalisten der Future Founders Challenge 2018 ging:

 

Ihr habt eurer Start-Up Beerletics letztes Jahr bei der Future Founders Challenge 2018 vorgestellt und seid mir eurer Idee unter die Top 10 gekommen. Wie hat sich eure Geschäftsidee weiterentwickelt?

Patrick Fras: Seit der Future Founders Challenge haben wir Lieferanten für die Inhaltsstoffe unseres Proteinbiers gesucht und zum Glück auch schon gefunden. Zurzeit sind wir auf der Suche nach einer Brauerei, mit der wir langfristig zusammenarbeiten können. Das Proteinbier soll alkoholfrei sein, das macht die Suche nach einer passenden Brauerei aber deutlich schwieriger. Alkoholfreies Bier ist hygienetechnisch nämlich schwieriger herzustellen, viele Kleinbrauereien können alkoholfreies Bier deshalb gar nicht brauen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir einen passenden Partner finden werden – wichtig ist uns, dass er auch aus Österreich kommt.

 

Ihr habt euch mit eurem Produkt einen Markt mit vielen Mitbewerbern ausgesucht, wenn man an die ganzen Fitnessshakes denkt. Was unterscheidet euch von der Konkurrenz?

Patrick Fras: Der wesentlichste Unterschied ist sicherlich, dass unser Proteinbier die Regeneration des Körpers fördert, gleichzeitig gut schmeckt und einen hohen Geselligkeits-Faktor besitzt. Bier trinkt man nämlich am liebsten nicht allein, sondern gemeinsam mit Freunden. Shakes hingegen werden meistens nur zur Regeneration getrunken, Konsistenz und Geschmack sind eher zweitrangig. Unser Proteinbier vereint daher zwei wichtige Faktoren: Geselligkeit und Unterstützung der körperlichen Regeneration nach einem schweißtreibenden Training.

 

Welche Zielgruppe soll euer Produkt kaufen?

Patrick Fras: Unser Proteinbier richtet sich an klassische Hobby- und Freizeitsportler, die gerne Bier trinken und ihrem Körper nach dem Sport etwas Gutes tun wollen. Dazu zählen alle vom Fitnessstudio-Besucher über Läufer bis hin zum Radfahrer, ganz egal ob Mann oder Frau. Jeder Sportler braucht zur Regeneration Eiweiß, mit unserem Proteinbier bekommt er obendrein auch noch eine Portion Geselligkeit.

 

Was werden aus eurer Sicht die größten Herausforderungen beim Markteintritt sein?

Patrick Fras: Die größte Herausforderung wird mit Sicherheit finanzieller Natur sein. Die erste größere Produktionsmenge ist für einen erfolgreichen Markteintritt mit einer hohen finanziellen Investition verbunden. Für uns als Studenten ist das sicherlich schwierig. Wo unser Proteinbier erhältlich sein soll, ist auch noch eine große strategische Frage, die es zu klären gilt.

 

Welches Fazit zieht ihr aus dem letzten Jahr? Worauf kommt es eurer Meinung nach bei der Gründung eines Unternehmens an?

Patrick Fras: Für die Gründung eines Unternehmens ist eine gute Idee allein zu wenig. Man muss zu 100 Prozent von seinem Produkt überzeugt sein und großes Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit beweisen. Gerade bereits am Markt etablierte Unternehmen und potenzielle Partner nehmen kleine Startups oft nicht ernst. Da braucht es Mut, Überzeugungskraft und eine positive Einstellung zum eigenen Produkt und allem, was dazugehört. Wichtig ist auch, dass man Freude an der Sache hat, denn dann nimmt man auch die Herausforderungen leichter an. Ganz ohne Spaß wird’s mit Sicherheit schwierig.

 

 

ToxPhacts – S&B Award Top 10 Team 2018

Die Entwicklung eines neuen Medikaments dauert derzeit 10-12 Jahre und kostet rund 2 Milliarden US-Dollar, bei einer Erfolgsrate von nur 5%. Hauptursachen für diese hohen Kosten sind mangelnde Wirksamkeit und unvorhergesehene Toxizität.

Die Entwicklung eines neuen Medikaments dauert derzeit 10-12 Jahre und kostet rund 2 Milliarden US-Dollar, bei einer Erfolgsrate von nur 5%. Hauptursachen für diese hohen Kosten sind mangelnde Wirksamkeit und unvorhergesehene Toxizität. Für letztere ist ein Standardverfahren, das zur Minimierung des Risikos angewendet wird, die toxikologische Ähnlichkeitssuche. Dabei durchsuchen ToxikologInnen die verfügbare Literatur nach Verbindungen, die strukturell ihrem Entwicklungskandidaten ähnlich sind, um Informationen über potenzielle Gefahren abzurufen. Dies erfolgt derzeit vorwiegend durch manuelle Suche, was zeitaufwändig und sehr fehleranfällig ist.

Mit ToxPHACTS werden jüngste Forschungshighlights in den Bereichen Computational Toxicology & Semantic Data Integration kombiniert, um ein Expertensystem anzubieten, das Pharmaunternehmen dabei hilft, mögliche Nebenwirkungen neuer Entwicklungskandidaten so früh wie möglich vorherzusehen. Im Gegensatz zum derzeitigen Verfahren der toxikologischen Ähnlichkeitssuche nutzt ToxPHACTS innovative Wege der Ähnlichkeitssuche, wie etwa bioisosterische Ähnlichkeit, und erlaubt komplexe Abfragen über mehrere, semantisch integrierte Datenquellen mit nur einem Klick. ToxPHACTS hilft dadurch Zeit, Geld und Tierversuche zu sparen.

 

ToxPHACTS wurde beim S&B Award 2018 des Rudolf Sallinger Fonds unter die Top 10 Projekte nominiert. Wir durften mit dem Erfinder von ToxPHACTS Gehard Ecker ein Interview führen und sprachen über die weitere Entwicklung seiner Geschäftsidee.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Vor rund einem halben Jahr ist Ihr Team unter die Top 10 des S&B Awards 2018 gekommen. Wie ist es danach weitergegangen?

Gerhard Ecker: Sehr gut. Wir haben das Unternehmen Phenaris, ein Spin-off der Universität Wien, gegründet. Wir haben einen ersten kleinen Service Auftrag erfolgreich abgeschlossen und sind jetzt dabei das Cloud Service für ToxPHACTS zu implementieren. Anfang Dezember haben wir dann noch den zweiten Platz beim Digital Business Trends Award im Bereich Revolution errungen.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Wie wird das Verfahren mit Beta-TesterInnen aufgenommen? Wie viele Beta-TesterInnen haben sich bis dato registriert?

Gerhard Ecker: Noch nicht sehr viele, weil wir das noch nicht massiv beworben haben. Das Produkt war noch nicht so weit. Wir haben in unserem Arbeitsumfeld zwei bis drei, die sich angemeldet haben über die Website. Die mussten wir aber bis dato hinhalten, da das Produkt noch nicht in der Finalversion ausgereift ist und noch nicht zum Testen bereit ist. In unserer Branche hat man nur einen Versuch. Wenn das nicht als Wow-Effekt ankommt, dann muss man sich ein anderes Produkt überlegen. Da bin ich zu sehr Forscher, das traue ich mich noch nicht.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Gibt es schon erste Entwicklungen von Arzneistoffen, die Sie durch Ihr Verfahren verkürzen konnten?

Gerhard Ecker: Nein, aber da muss man dazu sagen, dass die Entwicklung eines Arzneistoffes rund 10 Jahre dauert. Dass sich ein Verfahren durch ToxPHACTS verkürzen lassen konnte, kann man erst in 8 bis 10 Jahre sagen. Wir haben ganz andere Timelines als andere Bereiche, also sprechen wir noch einmal in 10 Jahren darüber.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Ihre Kommerzialisierungsidee hat sich in einem sehr komplexen Markt angesiedelt? Welche Teammitglieder brauchen Sie, um Ihre Geschäftsidee realisieren zu können?

Gerhard Ecker: Derzeit besteht unser Team aus unserer CTO Melanie Grandits, die das Produkt auf der technischen Seite betreut und aus unserer CEO Anika Dangl, die für alle geschäftlichen Bereiche zuständig ist. So wie das Team derzeit aufgestellt ist, passt das gut. Wir brauchen in langfristiger Hinsicht noch Programmierer, die das, was wir in der Forschung machen, in eine stabil laufende Software transferieren und robusten Code schreiben.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Wenn Sie jetzt nochmals mit der Kommerzialisierung einer Forschungsleistung beginnen würden, was würden Sie wieder gleich machen und was würden Sie anders machen?

Gerhard Ecker: Also ich würde sofort wieder zum Start-up Inkubator INiTS gehen und ich würde mich nicht so hetzen lassen mit der Gründung. Wir haben zu früh gegründet, weil das Produkt noch nicht so weit war, um auf den Markt zu gehen.

Druckster – FFC Top 10 Team 2018

Das Start-up Druckster bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre Lernunterlagen vollständig kostenlos auszudrucken.

Das Start-up Druckster bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre Lernunterlagen vollständig kostenlos auszudrucken. Finanziert wird der gratis-Druck von Unternehmen, die in den gedruckten Dokumenten Jobangebote und Praktika bewerben – gezielt auf die Studierenden zugeschnitten. Direkt neben den kostenlos gedruckten Unterlagen bekommen Studierende also relevante Jobinserate oder Angebote für Praktika präsentiert.
Die Idee dazu hatten die Gründer Stefan Salcher und Florian Ott im Jahr 2018 – seither ist das Team bereits auf 8 Personen angewachsen.

Der Rudolf Sallinger Fonds führte ein Interview mit dem Mitgründer Stefan Salcher, in welchem es um die Weiterentwicklungen, Ziele und Zukunft von den ehemaligen Top 10 Finalisten der Future Founders Challenge 2018 ging:

 

Rudolf Sallinger Fonds: Vor rund einem halben Jahr ist euer Team unter die Top 10 der Future Founders Challenge 2018 gekommen. Was hat sich bei euch das letzte Jahr unternehmerisch getan?

Stefan Salcher: Im letzten halben Jahr hat sich so einiges bei uns getan. Die Keypoints sind, dass zum einen unsere User um einige Tausend gewachsen sind. Zum anderen haben wir einige große Kunden und Partner an Bord geholt, darunter die REWE Group, Peek & Cloppenburg, STRABAG und PwC.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Wie seid ihr mit den mehr als 1000 registrierten Usern am Tag des Launchs umgegangen? Habt ihr eine genaue Zahl an UserInnen, die ihr heute verbuchen könnt?

Stefan Salcher: Wir waren schon am ersten Tag vom großen Ansturm der Studierenden begeistert, aber auch ein wenig überwältigt. Wir mussten eine Warteliste starten, um die Druck-Infrastruktur zu skalieren. Glücklicherweise hatten wir von Anfang an die Möglichkeit, mit sehr erfahrenen und verlässlichen Druckpartnern zusammenzuarbeiten. Heute drucken wir oft stündlich hunderte Dokumente, die zumeist schon wenige Minuten nach Bestellung direkt an der Uni abholbereit sind.
An den großen Unis in Wien gehören wir mit mehreren tausend Usern schon zu den reichweitenstärksten Medien. Wir setzen alles daran, dass es so weitergeht.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Was habt ihr euch für 2019 vorgenommen

Stefan Salcher: Wir möchten unser Start-Up in drei Richtungen weiterentwickeln. Erstens geht es um den Standort Wien, den wir weiter ausbauen möchten. Der Großteil aller österreichischen Studierenden – über 50 % – studiert heute in Wien. Somit ist unser Ziel, dass alle Studierenden in Wien Druckster kennen. Zweitens sind wir dabei, einige weitere Uni-Städte in Österreich zu erschließen. Die Herausforderung dabei ist, dass beide Seiten des Geschäftsmodells – also Studierende und Sponsorpartner – hochskaliert werden müssen. Wir sind dafür schon im Austausch mit großen Partnern.
Unser drittes Ziel, wie wir es von Anfang an in unserer Vision festgeschrieben haben, ist, das Leben der Studierenden noch weiter zu verbessern. Hier arbeiten wir an einem ganz neuen Produkt. Wir freuen uns schon darauf, auch dazu bald mehr verraten zu können.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Sind weiterhin nur Studierende eure Zielgruppe oder möchtet ihr in Zukunft auch andere ansprechen?

Stefan Salcher: Da wir ein Start-Up sind, ist es uns wichtig unsere Ressourcen sehr fokussiert einzusetzen. Studierende können vom Gratis-Druck am meisten profitieren. Sie haben viel zu drucken und wenig Geld. Daher ist das unsere Priorität Nummer eins. Gleichzeitig handelt es sich natürlich auch um eine sehr gefragte Zielgruppe für Unternehmen, die zielgruppenorientierte Jobinserate auf den Druckunterlagen an die jeweiligen Studierenden richten können. Wir sind also sehr happy mit der Zielgruppe. Wenn wir den Standort Wien weiterhin ausbauen, können sicherlich auch andere Zielgruppen dazukommen – in naher Zukunft gilt unsere Hingabe aber den Studierenden.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Was war 2018 euer größtes Learning und was würdet ihr anderen Studierenden, die gründen als Tipp mit auf den Weg geben?

Stefan Salcher: Ich glaube unser größtes Learning aus dem letzten Jahr war, dass man Herausforderungen nicht nur mit Geld, Zeit und Ressourcen lösen kann, sondern mit kreativen Lösungsideen, die diese drei Sachen nicht brauchen. Wir sind als kleines Team oft vor großen Challenges gestanden und haben immer versucht, diese kreativ und skalierbar zu lösen. Wir haben beispielweise keine eigenen Druckmaschinen gebraucht, sondern haben beschlossen das Problem umzudenken und mit erfahrenen Partnern zu kooperieren. Um das große Potenzial unserer Plattform zu demonstrieren war auch die Warteliste ein wichtiger Bestandteil – so konnten wir den Sponsorpartnern die große Nachfrage garantieren, ohne aber den Druckbetrieb schon aus eigenen Mitteln finanzieren zu müssen. Das war ein großer Erfolg für uns und hat ermöglicht, ohne externes Investment sehr schnell zu wachsen.
Also ich glaube unser Tipp ist daher, nicht die klassischen Lösungen zu suchen, sondern frei zu denken und nicht aufzuhören, bis sich ein besserer Weg findet.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Wie schätzt ihr die Weiterentwicklung des Druck-Marktes ein? Rechnet ihr mit vielen Mitbewerbern in den kommenden Jahren?

Stefan Salcher: Wenn man sich den Druckmarkt anschaut, dann merkt man, dass es für viele Studierende immer relevanter wird, haptisch zu lernen. Mit einem gebundenen Skript im Sommer im Park zu sitzen und nicht ständig von Facebook, Instagram und Co. abgelenkt zu werden, ist schlicht die beste Art zu lernen. Das heißt, wir haben ein großes Vertrauen in das Medium Papier und der Papiermarkt entwickelt sich auch gut. Im Hinblick auf die Mitbewerber kann man sagen, dass wir alles daran setzen diese sehr gut im Blick zu haben und dass sie natürlich ein gewisses Risiko für uns darstellen. Wir versuchen jedoch schneller zu sein. Wir haben starke Werbepartner, Druckpartner und unser großer Vorteil ist, dass wir schon von Anfang an so nah wie kein anderer an der Zielgruppe dran sind. Druckster ist von Studierenden für Studierende. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal.

FluorIonic – S&B Top 10 Team 2018

FluorIonic hat neuartige organische Fluorverbindungen entwickelt und patentiert, die auch nach 2020 noch gesetzeskonform, dabei weiterhin wirtschaftlich herstellbar sind und teilweise verbesserte Anwendungseigenschaften besitzen.

Links: Dr. Gabriel Partl; Mitte: Prof. Herwig Schottenberger; Rechts: Dr. Naier Benjamin

Organische Fluorverbindungen – der bekannteste Vertreter davon ist Teflon – zeichnen sich durch Wasser und Öl abweisende Eigenschaften, chemische Stabilität und Hitzebeständigkeit aus und werden deshalb z.B. als Beschichtungen für Textil, Papier- bzw. Lebensmittelverpackungen, in Lacken oder Feuerlöschschäumen verwendet. Sie sind allerdings in der Umwelt schlecht abbaubar, neigen zu Bioakkumulation und weisen oft toxikologisch bedenkliche Eigenschaften auf, weshalb sie größtenteils ab 2020 in der EU verboten werden.

Der Rudolf Sallinger Fonds führte mit Benjamin Naier von FluorIonic ein Interview, wie sich die Geschäftsidee sei dem S&B Award 2018 weiterentwickelt hat:

 

Rudolf Sallinger Fonds: Vor rund einem halben Jahr ist Ihr Team unter die Top 10 des S&B Awards 2018 gekommen. Inwiefern hat sich Ihre Start-Up Idee weiterentwickelt?

Benjamin Naier: Grundsätzlich haben wir sehr viele weitere Versuche gemacht und sind aktuell in Verhandlungen mit potenziellen Lizenznehmern, die wir aufgrund der Geheimhaltungsklausel noch nicht nennen dürfen. Die Idee an sich wurde durch die weiteren Versuche umweltverträglicher und zu einem besser anwendbaren System weiterentwickelt.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Gibt es von FluorIonic bereits einen Prototypen? Was kann man sich darunter bereits vorstellen?

Benjamin Naier: Ja, den gibt es – sowohl für textile Beschichtungen als auch für ölabweisende und wasserdurchlässige Membranen. Als potentielle Verwertungsstrategie haben wir zwei Mal versucht, die Idee bei den Spin Off Fellowships der FFG einzureichen, sind aber beide Male abgewiesen worden. Aus diesem Grund versuchen wir eben wie bereits oben erwähnt, mit der Idee zu einer Firma zu gehen und mit FluorIonic nicht selbst ein Unternehmen zu gründen.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Hat sich FluorIonic eher im Textilbereich oder für Lacke und Feuerlöscher durchgesetzt? Warum?

Benjamin Naier: In welche Richtung sich FluorIonic durchsetzt kann man noch nicht sagen. Das wird sich durch die Verhandlungen mit den potenziellen Lizenznehmern herausstellen, welche die Grundtechnologie dann auf ihr Produktportfolio anpassen werden.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Wie geeignet ist der Standort Innsbruck für Ihre weiteren Entwicklungsziele?

Benjamin Naier: Der Standort Innsbruck ist aufgrund des Know-Hows der Universität genauso wichtig wie auch die Universität an sich selbst, die unsere Idee sehr gut unterstützt. Die Universität ist die treibende Kraft für uns Erfinder – somit bietet sich der Standort Innsbruck hervorragend für weitere Entwicklungsziele an.

 

Rudolf Sallinger Fonds: Gibt es bereits auch Mitbewerber, die organische Fluorverbindungen herstellen? Wie schätzen Sie die Weiterentwicklung des Marktes ein? Was ist der Vorteil Ihres Produkts?

Benjamin Naier: Das ist ein sehr schwieriges Thema, weil die Meinungen darüber stark divergieren. Um das einfach zu sagen, muss man in diesem Bereich in Sparten denken. Für den Textilbereich gibt es sehr viele fluorfreie Alternativen. Für die Nischenmärkte wie Medizinanwendungen und Arbeitstextilien gibt es allerdings sehr wenig Weiterentwicklungen. Unser Produkt hat den Vorteil, dass wir eine bessere Haftung und antibakterielle Eigenschaften mitbringen.

I.E.C.T. – SUMMER SCHOOL ON ENTREPRENEURSHIP

In partnership with European Forum Alpbach and the University of Cambridge 15th-21st August 2019

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Master and PhD students, post-docs and researchers as well as early-stage start-ups from the fields of…
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All participants of the I.E.C.T. – Summer School will have access to the technology Symposium of the European Forum Alpbach on the 22nd of August 2018.

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We are proud to announce that we are able to provide 10 sponsored places for PhDs and Post-Docs who are connected with Austrian institutions thanks to our partner LBG (Ludwig Boltzmann Gesellschaft). Check out our other fellowship options here:
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Startup Salzburg Demo Day am 12. März 2019

Beim 4. Startup Demo Day bietet das Netzwerk Startup Salzburg wieder ein breites Angebot für Startups, Entrepreneurs, Business Angels und Investoren.

Beim 4. Startup Demo Day bietet das Netzwerk Startup Salzburg wieder ein breites Angebot für Startups, Entrepreneurs, Business Angels und Investoren. In der Startup Expo präsentieren sich innovative Gründerinnen und Gründer aus allen Entwicklungsstufen und treffen mit Vertretern und Vertreterinnen von Startup Programmen, Wagniskapitalgebern und Business Angels aus Österreich und Bayern zusammen.

Informationen aus erster Hand

Verschiedene Netzwerktreffen laden dazu ein, Gründerinnen und Gründer noch besser kennenzulernen.
Beim Netzwerktreffen „The Future is Female?! – Weibliches Unternehmertum in Österreich“ diskutieren Sie mit Lena Hödl von Female Founders über die Kraft weiblichen Unternehmertums.

Über die Beteiligung an Startups können Sie mit Lukas Püspök, Österreichs „Business Angel of the Year 2018“ im Rahmen der aaia Investors Academy „light“ sprechen.

Beim 4. Startup Demo Day haben Sie die Möglichkeit, insgesamt 10 Startups aus Österreich und Bayern auf der Bühne im Pitch zu erleben. Via Online-Voting bestimmt das Publikum einen Tagessieger, bevor Lukas Püspök und Lena Hödl zum Thema „Gründerpersönlichkeit“ sprechen. Alle Startups können Sie beim anschließenden Get-Together persönlich kennenlernen.

Alle Informationen zu Anmeldung und Programm finden Sie hier: http://www.startup-salzburg.at/termine/
Die offizielle Einladung finden Sie hier zum Download.

WAPPP-Forschungsstipendium 2019-2020

WAPPP bietet Stipendien für außergewöhnliche Wissenschaftler, die geschlechtsbezogene Forschung in einem der vier Schwerpunkte von WAPPP betreiben. Bewerben Sie sich jetzt noch bis zum 1. Februar 2019.

WAPPP-Forschungsstipendienprogramm 2019-2020

WAPPP bietet Stipendien für außergewöhnliche Wissenschaftler, die geschlechtsbezogene Forschung in einem der vier Schwerpunkte von WAPPP betreiben: wirtschaftliche Möglichkeiten, politische Partizipation, Gesundheit und Bildung. WAPPP Fellows bereichern das intellektuelle Leben des Zentrums, indem sie mit Dozenten und Studenten der Harvard Kennedy School und darüber hinaus zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren hat das Stipendienprogramm eine Vielzahl von Personen aus akademischen und beruflichen Bereichen zusammengebracht und deren geschlechtsspezifische Studien unterstützt. Das Stipendium hat die Mission, Wissenschaftler und Praktiker in ihrer geschlechterbezogenen Forschung zu unterstützen.

Bewerben Sie sich jetzt bis zum 1. Februar 2019 unter: https://wappp.hks.harvard.edu/research-fellowship-program 

Kern Tec als Gewinner der I2B Businessplan-Initiative

Der i2b Businessplan Wettbewerb wird von Erste Bank und Sparkasse und der Wirtschaftskammer unterstützt, um Gründern mit neuen Projekten und Ideen zur Seite zu stehen.

„Das sind so viele Preise, die kann man gar nicht alle auf einmal halten.“ Das junge Startup hat echt ein unglaubliches Jahr hinter sich: aus der Institute for Entrepreneurship and Innovation-Lehrveranstaltung „Garage“ hervorgegangen, haben dann bei der Entrepreneurship Avenue bereits beim Pitch Award teilgenommen und schließlich sogar die Future Founders Challenge des Rudolf Sallinger Fonds und bei aws First gewonnen.

Am Donnerstag Abend punkteten die beiden Gründer Luca Fichtinger und Michael Beitl nicht nur mit dem besten Businessplan des I2B-Wettbewerbs, sondern auch mit Bodenständigkeit, Persönlichkeit und Witz. Die beiden Macher von Kern Tec hatten sich bei der Jury unter 423 eingereichten Businessplänen durchgesetzt und wurden bei einer großen Gala mit Preisen im Wert von knapp 20.000 Euro belohnt.

Mit Kern-Tec bieten Fichtinger und Beitl eine „nachhaltige Art, um Kerne zu spalten“. Dabei geht es nicht um Atomkraft, sondern ganz im Gegenteil um die nachhaltige Gewinnung von Proteinen und gesunde Ölen aus Steinobstkernen. Bei der Verarbeitung von Marillen, Pfirsichen, Zwetschken oder Kirschen landen allein in Europa pro Jahr über eine Million Tonnen Kerne im Müll. Diese will die Jungfirma regionalen Obstbauern abkaufen und daraus Rohstoffe gewinnen, aus denen man vegane und nachhaltige Snack- und Naturkosmetikprodukte herstellen kann. „Das wirft hoffentlich mal ähnliche Umsätze ab wie die Atomkraft“, sagte Michael Beitl schmunzelnd bei der Preisverleihung.

 

Award Ceremony 2018

Das sind die Gewinner des S&B-Awards und der Future Founders Challenge 2018

Ziel ist es Entrepreneurship an österreichischen Hochschulen zu verankern – Unternehmergeist beim Nachwuchs fördern

Am 6. Juni 2018 vergab der gemeinnützige Rudolf Sallinger Fonds zum vierten Mal den S&B (Science and Business)-Award an unternehmerische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und zeichnete im Rahmen der Future Founders Challenge interdisziplinäre Studierenden Teams für ihre unternehmerischen Ideen aus.

Ziel dieser Initiative ist es, Entrepreneurship in der österreichischen Hochschullandschaft besser zu verankern und den Unternehmergeist vor allem beim Nachwuchs nachhaltig zu stärken. Mittels Crowdvoting und den Einschätzungen einer Experten-Jury wurden in einem mehrwöchigen Prozess die Gewinner-Teams ermittelt.

Über das S&B-Preisgeld von 20.000Euro durfte sich das Gewinnerteam UGP materials vertreten durch Dr. Miriam Unterlass und Dietmar Gombotz, von der TU Wienfreuen. UGP materials revolutioniert mit der hydrothermalen Polymerisation (=HTP) die industrielle Produktion von Hochleistungskunststoffen. Basierend auf dem neuen grünen umweltschonenden Verfahren HTP können Kunststoffe und andere Werkstoffe, umweltschonender und in signifikant höherer Qualität produziert werden. Das Verfahren wurde von der Gründerin und FWF START Preisträgerin Dr. Miriam M. Unterlass an der Technischen Universität Wien entwickelt und patentiert.

Bei der Future Founders Challenge 2018konnten erstmals zwei Teams mit dem Gesamtsieg und damit jeweils mit EUR 1.500 ausgezeichnet werden:

Das Projekt Alpengummi, vertreten durch Claudia Bergero, Sandra Falkner, Richard Haubenberger und Sarah Hengstberger, greift die Frage der nachhaltigen Produktion von Kaugummi auf und bietet mit Alpengummi eine umweltfreundliche und regionale Alternative aus Bienenwachs und Harz.

Das Team von Kern Tec, vertreten durch Michael Beitl, überzeugte die Jury mit ihrer Idee, aus Obstkernen wertvolle Öle für die Kosmetikindustrie in industriellem Maßstab zu produzieren. Die entsprechende Technologie hat Kern Tec bereits. Damit eröffnet Kern Tec nicht nur eine neue Einkommensquelle für heimische Obstbauern, sondern hilft auch etliche Tonnen CO2 einzusparen, da diese Öle aktuell nur in Asien gewonnen werden.

Der Rudolf Sallinger Fonds gratuliert allen Gewinnerinnen und Gewinnern recht herzlich!

 

Corporate Innovation Day

04 July 2018, Universtity of Applied Sciences, Puch-Urstein, Salzburg

Corporate Innovation Day

 

Do you want to know how global companies innovate and get best practice insights from Silicon Valley and other innovation hot spots?

Do you want to meet innovative startups?

Do you want to discuss your own experiences with top professors and peers?

 

13:30 – Registration in the University of Applied Sciences

14:00 – Introduction to Innovation Strategy, Prof. Baba Shiv, the Sanwa Bank, Ltd., Professor of Marketing, Director of the Strategic Marketing Management and Innovative Technology Leader Executive Programs at the Stanford Graduate School of Business

14:45 – Transformational Leadership – driving Innovation, Mr. William Alexander, the global leader of Spencer Stuart‘s Technology, Media & Telecommunications Practice and is a member of the Board and CEO practices

15:45 – Innovation Panel with Faculty members

16:30 – STARTUP STAGE: More than 30 Startups from the Startup Executive Academy 2017 & 2018 will present their stories, do live demos and be available for discussions some of them open to start investment discussions

18:30 – Dinner in the Foyer of the University of Applied Sciences

19:30 – KEY NOTE “What is Work, What is Human, in a Superhuman Future”, Mr. Martin Wezowski, Chief Designer at the SAP Innovation Center Networks & Chief Innovation Office and futurist

 

Further members of the Faculty will attend and add their views and experiences during the Corporate Innovation Day:

Professor for Capital Formation: Phil Wickham, Executive Chairman of Kauffman Fellows
Professor for Corporate Governance: Pascal Levensohn, Levensohn Partners and Dolby Family Ventures
Plus executives from the following organizations: Google, Huawei, Dolby Labs, PWC, Sony, Huawei, Nokia, Deutsche Telekom or McKinsey&Company

 

Further information and application